Meykopff GaLaBau Lübeck | Bauprojekt Josephstraße Stellplätze

Josephstraße 1-7 – neuer Wohnraum in Lübeck Kücknitz

In Kücknitz wird es voraussichtlich im Jahr 2025 neuen Wohnraum geben. In der Josephstraße, zwischen der Räder Koppel im Norden und der Kirche Sankt Georg Sankt Joseph im Süden entstehen in insgesamt drei Bauabschnitten 49 öffentlich geförderte Wohnungen mit 35 dazugehörigen Fahrzeug Stellplätzen. Das Bauprojekt der Lübecker Bauhütte hatte im Jahr 2023 begonnen und unsere Teams sind seither dort im Einsatz.

Kartenübersicht auf Google Maps und Google Earth

Die beiden Abbildungen unten zeigen den Fortschritt der Bauarbeiten. In der linken Hälfte sieht man das Bild auf Google Maps vor dem Start der Baustelle. Auf der rechten Seite ist ein bereits aktualisiertes Luftbild des ersten Bauabschnittes auf dem digitalen Atlas Google Earth zu erkennen .

Bauabschnitt 1 mit den Häusern 7 und 6

Im ersten Bauabschnitt wurden die Häuser Nr. 7 und 6 am südlichen Teil des Baugeländes gebaut. Unser Team hat das Pflaster für die Zuwegung, die Kfz-Stellplätze und die Feuerwehrzufahrt gelegt. Bei der Feuerwehrzufahrt wurde die gesamte Einfahrt mit Spezialfließ verstärkt und so angelegt, dass auch schwere Einsatzfahrzeuge ohne Weiteres auf dem Betonpflaster stehen und vor allen Dingen rangieren können, ohne die Pflastersteine zu verschieben. Durch die hydraulisch verstärkten Lenkbewegungen entstehen durch das Drehen der Räder enorme Scherkräfte, die die Pflastersteine im Sandbett bewegen können. Um das zu verhindern, setzen unsere Fachleute hohe Kantsteine, die die Parkflächen einfassen und die die Scherkräfte abfangen können. Für zusätzliche Stabilität werden die Kantsteine auf der dem Pflaster abgewandten Seite mit Beton gestützt. Auf der Fotostrecke ist gut zu erkennen, wie exakt unsere Leute arbeiten und die Steine präzise eingesetzt und mit Beton verstärkt werden.

Hier gibt’s ein kurzes Video auf Instagram: Kantsteine setzen macht happy

Inzwischen sind die ersten Parkflächen fertig und Teile der Bepflanzung sind angelegt. Auf der Fotostrecke unten sieht man deutlich die akurate Arbeit unseres Bauteams. Alles passt perfekt.

Arbeitserleichterung durch Maschinen

Das Verlegen von Pflaster oder Platten auf Zuwegungen zu Wohnanlagen oder Wegen in Parks ist eine schwere Arbeit. Zusätzlich kommt es dabei auf Präzision und handwerkliches Geschick an. Zum Glück gibt es bereits seit einigen Jahren maschinelle Unterstützung. Mit einer speziellen Pflasterverlege-Apparatur, die an einen Bagger angeschlossen werden kann. Lagenweise nimmt der Bagger dann das Pflaster von der bereitstehenden Palette und legt diese Lage aus Pflaster an der ansprechenden Stelle zum Verlegen ab. Unser Team schlägt dann mit einem gummierten Hammer von den Seiten auf das verlegte Pflaster und schließt dabei die Lücken, die beim Ablegen zwischen Steinen entstehen können. Kleiner Bereiche und Anschlüsse an Ecken werden traditionell mit der Hand verlegt.

Die Maschine zum Verlegen von Pflaster ist nur eine von vielen Erleichterungen der Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau. Kleine Bagger oder Bohraufsätze für Bagger und Radlader helfen beim Graben bzw. „Bohren“ von Löchern. Fahrräder werden immer beliebter und die Fundamente für die Fahrradbögen zum sicheren Anschließen wurden früher mühsam mit der Hand – genauer gesagt mit Schippen und Hacke – gegraben. Unser großer Bohrer macht das innerhalb von wenigen Minuten.

Seit einigen Jahren erhalten die meisten Neubauten von Mehrfamilienhäusern Metallbügel zum Anschließen von Fahrrädern oder moderne abschließbare Fahrradschuppen – oder beides. Unsere Teams fertigen die Fundamente für die Schuppen und stellen die Fahrradbügel auf. Hier kommt der Erdbohrer wieder zum Einsatz.

Meykopff GaLaBau Lübeck | Bauprojekt Josephstraße Plan Rigolen

Regenwasser-Management für versiegelte Flächen

Der Klimawandel trägt seinen Teil dazu, dass Regenwassermanagement immer komplexer und wichtiger wird. Das Niederschlagswasser, das sich auf den mit Betonpflaster versehenen Stellplätzen hinter den Häusern sammelt, fließt durch das Gefälle kontrolliert in Richtung Häuser ab.  Das Wasser wird in zwei große Versickerungsrigolen zwischen dem Parkplatz und dem Häusern Nr. 6 und Nr. 7 geleitet. Diese befinden sich unter der Fläche zwischen dem Parkplatz und den Terrassen der Wohnungen. Die Rigolen fassen insgesamt knapp 80 Kubikmeter Wasser, das langsam in den Erdboden versickern kann. Auf diese Weise wird das Gelände vor Überschwemmungen geschützt und es fällt auch keine Niederschlagswassergebühr an. Auf dem Plan sind die beiden Rigolen blau eingezeichnet.

Was hat es mit der Niederschlagswassergebühr auf sich und wie berechnet sich diese Abgabe? Unser Infokasten erklärt in einfachen Worten, worum es dabei geht.

Niederschlagswassergebühr einfach erklärt

Niederschlagswassergebühr für versiegelte Flächen
Die Abgabe von Zahlungen an die Kommune für Regenwasser erfolgt in Form von Niederschlagswassergebühren. Diese Gebühren werden von den Kommunen nach dem Kommunalabgabegesetz je nach Nutzung der der öffentlichen Abwassereinrichtungen erhoben und werden bei den Gemeinden unterschiedlich hoch ermittelt. Die Niederschlagswassergebühr wird je nach Größe der bebauten, befestigten und an die öffentliche Kanalisation angeschlossenen Grundstücksflächen erhoben.

Berechnungsgrundlage
Die Gebühren werden anhand einer Formel berechnet, die die versiegelten Flächen eines Grundstücks berücksichtigt. Dazu gehören etwa das Dach, Terrassen, gepflasterte Wege oder PKW-Stellplätze. Grundsätzlich gilt, wer viel Wasser in die öffentliche Kanalisation einleitet, der zahlt auch mehr.

Wer bezahlt die Gebühr?
Die Niederschlagswassergebühr ist für alle Flächen zu entrichten, die in eine öffentliche Abwasserbeseitigungseinrichtung einleiten. Auch Mieter müssen zahlen. Vermieter können die Niederschlagswassergebühren auf die Mieter umlegen.

Philip Heilmann - Bauleiter und Ausbilder bei Meykopff in Lübeck

Bepflanzung der Grünanlagen

Die überlegte Bepflanzung der Grünanlagen bei Projekten ist maßgeblich für eine hohe Biodiversität. Heimische Pflanzen machen die Besiedelung des Geländes Vögeln, Insekten und allerlei anderem Getier leichter als Exoten.

Wir setzen bei der Bepflanzung bewusst auf heimische Gehölze und Sträucher wie z.B. Hainbuchen oder Feldahorn.

Sagt Philip Heilmann, Meister im GaLaBau und Bauleiter bei uns im Betrieb, über die Pflanzen in der Josephstraße in Kücknitz. Bei dem vielen Beton- und Granit-Pflaster an den Terrassen und den Parkplätzen für die Gebäude ist der naturnahe Ausgleich besonders wichtig.

Beliebt und sinnvoll – Hainbuchen, Feldahorn und Sommerflieder

Hecken aus Hainbuchen sind im Trend und sind hübsch anzusehen. Diese sehen nicht nur gut aus und schützen Flächen vor Wind und Erosion, sondern bieten auch Singvögeln einen Platz zum Nisten oder sich vor Fressfeinden zu verstecken. Der Name „Hainbuche“ oder auch „Hagbuche“ (Gemeine Hainbuche – Carpinus betulus) hat übrigens nur zum Teil mit dem Wort Hain, also Wäldchen zu tun. Die Namen leiten sich vom althochdeutschen Haganbuoche ab, wobei hag Einzäunung, Hecke bedeutet und sich auf die Schnittfähigkeit der Pflanze bezieht. Der Name „Hain“ wird ab dem Mittelalter verwendet, als kleiner Wald, da Hainbuchen klimatolerant sind und auch auf dem freien Feld gut gedeihen und daher Haine bilden können.

Wir pflanzen gern Feldahorn. Der einheimische Baum besitzt von allen Ahornarten das größte Verbreitungsgebiet, mit Schwerpunkt in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel. Diese kleinere Art des Ahorns (Acer campestre), wird auch Maßholder, Maßeller oder Maserbaum genannt, und bildet keine großen Baumkronen aus. Er spendet dadurch zwar Schatten, lässt aber in Wohnalagen genug Licht für die Bewohner der Häuser.

Die Sommerflieder (Buddleja), werden auch Schmetterlingsflieder genannt, da sie während der gesamten Blütezeit gerne von Schmetterlingen besucht werden. Die bekannteste Art der Gattung ist der Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii), seine Sorten sind in unseren gemäßigten Gebieten verbreitete Zierpflanzen für Grünanlagen rund um Wohngebäude, Parks und Gärten. Die meist weiß, lila oder dunkelrot gefärbten Ziersträucher duften während der Sommermonate leicht nach Honig und sind eine attraktive Erscheinung in den Gärten.

Bauabschnitt beendet – die ersten Wohnungen sind bezogen

Mit dem Bauprojekt in der Josephstraße in Lübeck-Kücknitz entsteht nicht nur dringend benötigter Wohnraum, sondern auch ein durchdachtes Gesamtkonzept, das Funktionalität, Nachhaltigkeit und naturnahes Gestalten vereint. Trotz des vielen Pflasters ist es gelungen, mit sinnvoller Begrünung für gute Lebensqualität zu sorgen. Von der stabilen Pflasterung und durchdachten Regenwasserbewirtschaftung über moderne Maschinenunterstützung bis hin zur bewussten Auswahl heimischer Pflanzen – jedes Detail zeigt, wie fachkundige Arbeit und umweltbewusstes Handeln Hand in Hand gehen können. Ein gelungenes Beispiel für zeitgemäßen Wohnungsbau mit Verantwortung.

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